Vogelfluglinie, Verkehrskorridor zwischen Hamburg und Kopenhagen über die Ostsee, Deutschland und Dänemark
Die Vogelfluglinie verbindet Hamburg mit Kopenhagen durch ein kombiniertes Straßen- und Schienensystem über die Lübecker Bucht. Das Netzwerk nutzt Fährverbindungen zwischen der deutschen Halbinsel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland, um den Verkehr zwischen beiden Ländern zu ermöglichen.
Der Bau der Strecke begann 1941, wurde aber durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen und erreichte 1963 seine Fertigstellung mit Fährverbindungen. Diese Verbindung war entscheidend für die Wiederherstellung der Verkehrsbeziehungen zwischen Deutschland und Dänemark nach dem Krieg.
Der Name bezieht sich auf die natürliche Zugstraße von Vögeln zwischen Skandinavien und Mitteleuropa, die denselben geografischen Korridor nutzen. Besucher bemerken diese Verbindung besonders bei der Überfahrt, wenn man die weiten Wasserflächen und den offenen Himmel sieht.
Autos und Züge fahren gemeinsam auf den Fähren, die zwischen den beiden Küsten pendeln und das Überqueren des Wassers ermöglichen. Reisende sollten damit rechnen, dass sie während der Fahrt an Deck Zeit haben, um auszusteigen und die Aussicht zu genießen.
In wenigen Jahren wird sich diese Route in einen der längsten untergetauchten Tunnel der Welt verwandeln, der sowohl Autos als auch Züge tragen wird. Das Projekt zeigt eine neue Technologie für die Querung von Gewässern zwischen Ländern.
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