Parchim, Kreisstadt in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Parchim ist eine Kreisstadt in Mecklenburg-Vorpommern, die sich entlang der Elde erstreckt und durch mehrere Kanäle und Nebenarme gegliedert wird. Die Innenstadt verteilt sich auf verschiedene Uferseiten und verbindet Wohnviertel mit Verwaltungsbauten und Grünflächen entlang des Flusses.
Die Stadt erhielt ihre Stadtrechte im Jahr 1210 und diente zwischen 1238 und 1316 als Mittelpunkt eines kleinen mittelalterlichen Fürstentums. Später verlor dieser Status an Bedeutung, während Parchim als Handels- und Handwerksort weiterbestand.
Der Name Parchim leitet sich vermutlich von einem slawischen Wort für Süßwasser oder Furt ab und verweist auf die jahrhundertelange Bedeutung der Gewässer. Heute rahmen Backsteinkirchen und Bürgerhäuser aus verschiedenen Epochen die Straßen und geben dem Ortsbild seinen norddeutschen Charakter.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und mehrere Brücken verbinden die verschiedenen Uferseiten miteinander. Wer die Umgebung entdecken möchte, findet entlang der Elde Rad- und Wanderwege, die auch für Kinderwagen geeignet sind.
Ein altes Netz von Wasserkanälen durchzieht bis heute Teile der Innenstadt und erinnert an die Zeit, als hier mehrere Wassermühlen betrieben wurden. Einige dieser Kanäle führen noch immer Wasser und prägen das Stadtbild zwischen den Häusern.
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