Loitz, Landstadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern
Loitz ist eine kleine Stadt im Landkreis Vorpommern-Greifswald an der Peene, mit Straßenzügen aus dem 13. Jahrhundert und teilweise erhaltenen Stadtmauern. Das Stadtzentrum wird geprägt durch die Marienkirche, ein ehemaliges Schloss, ein renoviertes Bahnhofsgebäude von 1906 und ein modernes Hafenareal seit 2006.
Loitz wurde erstmals 1170 erwähnt und erhielt im 13. Jahrhundert Stadtrechte als Handelsplatz. Die Stadt wechselte mehrfach die Herrschaft und gehörte zu Rügen, Pommern und später Mecklenburg-Vorpommern. Ab dem 17. Jahrhundert unter schwedischer Verwaltung und ab 1815 zu Preußen, erlebte die Stadt im 19. Jahrhundert industrielles Wachstum mit Glaserzeugung, Mühlen und Lebensmittelverarbeitung.
Der Name Loitz stammt aus alten slawischen Wörtern und wird erstmals 1170 erwähnt, wobei die Bezeichnung mit dem Wort für Elch verbunden ist. Das Stadtzentrum zeigt bis heute, wie Menschen ihren Alltag gestalten: kleine Geschäfte und Cafés prägen das Leben, und die Peene bleibt ein wichtiger Ort für Fischerei und lokale Traditionen.
Loitz liegt an der Bundesstraße 194, die Teil der Deutschen Alleenstraße ist und Reisenden zu Inseln wie Rügen, Usedom und Hiddensee dient. Die Stadt hat Übernachtungsmöglichkeiten, Cafés und ein Hafenareal, von dem aus Bootsfahrten auf der Peene möglich sind, einschließlich zum Kummerower See.
Die Peene wird oft die "Amazonas des Nordens" genannt und ist ein bevorzugter Ort zum Angeln und Beobachten von Wasservögeln. Besucher können von hier aus auf dem Fluss fahren und die unberührte Natur der Umgebung wie das Peenetal und den Kronwald erkunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.