Peenebrücke Loitz
Die Peenebrücke Loitz ist eine Straßenbrücke, die den Fluss Peene in der Stadt Loitz in Mecklenburg-Vorpommern überquert und Fahrzeugen sowie Fußgängern die Überquerung des Wassers ermöglicht. Die Brücke besteht aus vier Feldern mit Stahlkonstruktion, wovon eines beweglich ist, um Schiffe passieren zu lassen, und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von etwa 70 Metern.
Schon vor 1610 existierte an dieser Stelle eine hölzerne Überquerung über die Peene, die sich im Laufe der Jahrhunderte veränderte. In den 1880er Jahren wurde eine Drehbrücke aus Metall mit zwei rotierenden Abschnitten errichtet, die damals eine Besonderheit war und lange als die älteste handgesteuerte Drehbrücke Europas galt.
Die Brücke trägt den Namen des Flusses Peene, über den sie führt, und ist Teil des alltäglichen Lebens in Loitz. Sie verbindet Stadtteile und ermöglicht es Menschen, zur Arbeit zu fahren oder Freunde zu besuchen, weshalb sie während der Stoßzeiten von Autos, Radfahrern und Fußgängern belebt ist.
Besucher können die Brücke jederzeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad nutzen und die Umgebung erkunden, besonders bei Interesse an Fluss- und Industriegeschichte. Die Gegend um die Brücke hat ein ruhiges Erscheinungsbild mit Wandermöglichkeiten entlang des Flussufers, wo man vorbeifließende Boote beobachten oder die Brücke aus verschiedenen Winkeln betrachten kann.
Während der Renovierung in den frühen 2010er Jahren entdeckten Arbeiter einen Bohlenweg aus Planken aus slawischer Zeit unter der Baustelle. Dieser archäologische Fund zeigt, dass Menschen diesen Flussübergang schon viel länger nutzten als die heutigen Strukturen.
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