Anne Frank Zentrum, Holocaust-Bildungsmuseum im Bezirk Mitte, Berlin, Deutschland
Das Anne Frank Zentrum ist ein Lernort neben dem Hackesche Höfe, das Ausstellungen über das Leben einer Tagebuch-Autorin und die Zeit der Verfolgung durch Fotografien, Briefe und persönliche Gegenstände zeigt. Die Räume sind interaktiv aufgebaut und laden Besucher dazu ein, sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
Der Ort entstand 1998 als eigenständiges Zentrum, nachdem es zunächst als Wanderausstellung seit 1994 unterwegs war. Die Gründung stand im Zusammenhang mit dem Gedenken an die Befreiung von Verfolgung und dem Wunsch, dieses Erbe für kommende Generationen zu bewahren.
Das Zentrum trägt den Namen der bekannten Tagebuch-Autorin und vermittelt ihre Geschichte durch persönliche Objekte und Zeitzeugnisse. Der Raum ist so gestaltet, dass Besucher ihre eigene Verbindung zu Annes Leben und zur Zeit der Verfolgung entwickeln können.
Der Ort ist zu Fuß leicht zu erreichen und liegt in einem belebten Kiez mit vielen anderen Museen und Cafés in der Nähe. Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit einzuplanen, um die Ausstellungen in Ruhe zu erkunden und die Inhalte auf sich wirken zu lassen.
Ein großes Wandgemälde an der Fassade zeigt das Porträt einer bekannten Tagebuch-Autorin und begrüßt Besucher bereits von der Straße aus. Dieses Kunstwerk ist oft Anlaufpunkt für Menschen, die mehr über diese historische Persönlichkeit erfahren möchten, bevor sie das Zentrum betreten.
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