Berlin-Spandau, Ortschaft in West-Berlin, Deutschland
Spandau ist ein Stadtteil im Westen Berlins, der am Zusammenfluss von Havel und Spree liegt. Die Gegend besteht aus Wohnvierteln, Parks und einer Altstadt mit engen Gassen rund um den mittelalterlichen Stadtkern.
Im 7. Jahrhundert gründeten slawische Stämme hier eine Siedlung, die später zu einer wichtigen Festungsanlage wurde. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Ort von einem militärischen Stützpunkt zu einem eigenständigen Stadtbezirk, der erst 1920 Teil von Groß-Berlin wurde.
Die Zitadelle Spandau im Renaissancestil und die gotische Nikolaikirche repräsentieren das architektonische Erbe mehrerer Jahrhunderte deutscher Handwerkskunst.
Der Bahnhof Berlin-Spandau bietet Anschluss an S-Bahn-, U-Bahn- und Regionallinien, die in alle Teile der Stadt führen. Wer die Altstadt besucht, kann die meisten Orte zu Fuß erreichen, während die Zitadelle einen kurzen Spaziergang vom Zentrum entfernt liegt.
In der Zitadelle lebt eine Kolonie von Fledermäusen, die in den Gewölben überwintert und im Sommer durch die Mauern huscht. Besucher können bei speziellen Führungen die Tiere beobachten, ohne sie zu stören.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.