Schloss Döben, Renaissance-Schloss in Grimma, Deutschland.
Döben Castle ist eine Renaissance-Revival-Burg in Grimma, die sich durch symmetrische Fassaden und ornamentale Details auszeichnet. Die Struktur zeigt mehrschiffige Steinarbeiten mit prägnanten Elementen, die von verschiedenen Seiten sichtbar sind.
Eine deutsche Burg, die im frühen 10. Jahrhundert zur Sicherung eines Muldenübergangs gegründet wurde. 1188 hielt Albrecht der Stolze seinen Vater im Taubenturm gefangen, bis Kaiser Friedrich Barbarossa ihn befreite. Um 1500 ersetzte ein Rittergut die Burg; nach einem Brand 1857 wurde es im Stil der Neorenaissance wiederaufgebaut. Im April 1945 durch amerikanischen Artilleriebeschuss zerstört, wurde es 1971 gesprengt.
Der Name Döben geht auf die Burggrafen zurück, die die Burg ab dem 12. Jahrhundert etwa hundert Jahre lang innehatten. Seit 1990 wird das Gelände vom Freundeskreis „Dorf und Schloss Döben“ gemeinsam mit der Familie von Below wiederbelebt, die den Besitz nach der deutschen Wiedervereinigung zurückerhielt. 2007 wurde im Schlossgarten eine Büste des japanischen Militärarztes, Dichters und Übersetzers Mori Ōgai aufgestellt, zur Erinnerung an dessen Aufenthalt in Sachsen.
Das Schlossgelände liegt nördlich des Dorfes Döben an der Schloßstraße am Steilufer über der Mulde. Es ist ein umzäunter Ruinenbereich mit freigelegten Burggräben und der wiederaufgebauten ehemaligen Brauerei; im Frühjahr 2012 wurde der Westhang von Bäumen befreit. Der Freundeskreis „Dorf und Schloss Döben e. V.“ und die Familie von Below pflegen das Gelände, daher können Teile während der Arbeiten gesperrt sein.
Das Schloss wurde nach jahrzehntelangem Verfall 1971 aus Sicherheitsgründen gesprengt; erhalten sind nur das Schlosshofgelände, die wiederaufgebaute ehemalige Brauerei und die freigelegten Burggräben. 2007 wurde im Schlossgarten eine Büste des japanischen Militärarztes und Dichters Mori Ōgai aufgestellt, die an dessen Aufenthalt in Sachsen erinnert.
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