Atoll, Schwimmendes ozeanographisches Labor in Moorfleet, Deutschland.
Das Antarctic Technology Offshore Lagoon Laboratory ist eine schwimmende ozeanografische Anlage aus drei gekrümmten Glaselementen, die eine hufeisenförmige Struktur bilden und eine zentrale Fläche von etwa 150 Quadratmetern umgeben. Die Elemente sind jeweils etwa 25 Meter lang und ermöglichen eine stabile Plattform für Meeresforschung.
Die Einrichtung wurde von 1982 bis 1995 am Institut für Meereskunde der Universität Kiel betrieben und unterstützte Forschungen zum Meeresleben. Während dieser Zeit trug sie zur Entwicklung von Technologien bei, die später für Polarexpeditionen eingesetzt wurden.
Das Labor spielte eine wichtige Rolle in der Meeresforschung, indem es Bilder von Meeresorganismen über eine Funkverbindung teilte. Diese Innovationen ermöglichten neue Wege, um Meeresbewohner zu beobachten und zu dokumentieren.
Der Struktur war mit Betten und Arbeitsbereichen ausgestattet, um bis zu zwölf Forscher aufzunehmen, die auf dem Wasser arbeiten konnten. Das flache Design mit minimaler Tiefe ermöglichte das Ankern in flachen Gewässern für Beobachtungsstudien.
Die Einrichtung nutzte ein NeXT-Computersystem, das die Entwicklung früher virtueller Mikroskope zur Untersuchung von antarktischem Krill ermöglichte. Dies war ein Durchbruch in der computergestützten Visualisierung von Meeresorganismen.
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