Kraftwerk Jänschwalde, Braunkohlekraftwerk in Peitz, Deutschland
Das Jänschwalde-Kraftwerk ist eine Braunkohleanlage bei Peitz mit sechs Blöcken und einer Gesamtleistung von etwa 3.000 Megawatt. Das Gelände liegt unmittelbar neben Tagebaugruben, aus denen täglich große Mengen Braunkohle gefördert werden.
Der Bau begann 1976 und die Anlage wurde 1988 in Betrieb genommen. Nach der Wiedervereinigung folgte eine Modernisierung der Umwelttechnik, um internationale Standards zu erfüllen.
Das Kraftwerk ist ein Wahrzeichen der Industriegeschichte Brandenburgs und prägt das Erscheinungsbild der Landschaft. Besucher sehen hier eine funktionierende Industrieanlage, die lange Zeit die wirtschaftliche Entwicklung der Region geprägt hat.
Das Gelände ist von außen sichtbar und beeindruckt durch seine Größe und Industriearchitektur, ist aber normalerweise nicht für Besucher zugänglich. Wer mehr über die Energiewirtschaft erfahren möchte, findet in der Region mehrere Informationszentren zur Industriegeschichte.
Drei 300-Meter-Schornsteine wurden zwischen 2002 und 2007 systematisch abgebaut, wobei Spezialgeräte von oben nach unten arbeiten mussten. Der begrenzte Platz auf dem Gelände erforderte diese ungewöhnliche Abbruchmethod.
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