Wehrheim, hessische Gemeinde im Hochtaunuskreis
Wehrheim ist eine kleine Gemeinde im Hochtaunuskreis in der Region Taunus, die sich aus vier Ortsteilen zusammensetzt. Das Gemeindegebiet umfasst Wälder, Felder und Obstplantagen, die sich auf einer Gesamtfläche von etwa 38 Quadratkilometern erstrecken.
Die ersten Besiedlungen gehen auf die Bronzezeit vor über 3000 Jahren zurück, wie Grabfunde zeigen. Der Ort wurde 1046 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1372 Stadtrechte, die er 1814 wieder verlor.
Wehrheim trägt den Namen "Apfeldorf" wegen der vielen Obstplantagen, die das Landschaftsbild prägen und Teil der lokalen Identität sind. Die Apfelbäume säumen Straßen und Felder und zeigen, wie die Landwirtschaft das Alltagsleben und die Kultur des Ortes bis heute bestimmt.
Wehrheim liegt nördlich von Frankfurt und ist leicht mit dem Auto oder Zug erreichbar, mit Bahnhaltestellen in der Stadt und in Saalburg. Die Gegend eignet sich gut zum Wandern und Radfahren, und es gibt Hotels, Gästehäuser und Campingplätze für Besucher, die die römischen Ruinen und die Umgebung erkunden möchten.
Die Stadt ist mit der bronzezeitlichen Siedlung und mehreren gut erhaltenen römischen Forten wie Kapersburg mit noch sichtbaren Toren und Mauern verbunden. Diese archäologischen Fundstellen zeigen die kontinuierliche menschliche Präsenz vom Altertum bis zur Gegenwart.
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