Kyffhäuserdenkmal, Kaiserdenkmal in den Kyffhäuser Bergen, Deutschland
Das Kyffhäuser-Denkmal steht auf einer Bergkuppe und kombiniert eine große Bronzefigur mit einer mehrgeschossigen Sandsteinanlage, die Türme, Treppen und Terrassen umfasst. Die Anlage erhebt sich über Mauerreste einer alten Burg und bietet mehrere Ebenen, die Besucher durch Treppengänge und offene Plattformen erkunden können.
Der Bau begann 1890 nach dem Tod des deutschen Kaisers und wurde unter Leitung von Bruno Schmitz durchgeführt, um den Herrscher zu ehren. Die Einweihung fand 1896 statt und machte das Denkmal zu einem Ort, der politische Bedeutung mit mittelalterlicher Ruinenlandschaft verband.
Das Bauwerk verbindet zwei Herrscherfiguren aus verschiedenen Epochen und zeigt damit einen Bezug zur mittelalterlichen Barbarossa-Sage, die im Kyffhäuser verwurzelt ist. Diese Verbindung machte den Ort zu einem Ziel für Wandergruppen und Geschichtsinteressierte, die den Berg besteigen und dabei die Legenden der Region entdecken.
Der Aufstieg über 247 Stufen führt zur Aussichtsplattform und erfordert festes Schuhwerk, da die Treppengänge steil und teilweise schmal sind. Besonders an windigen Tagen sollte man auf den oberen Ebenen vorsichtig gehen, da dort die Winde stark sein können.
Die Anlage beherbergt in ihrem unteren Bereich eine Figur Friedrichs I. aus Sandstein, die etwa so groß ist wie ein durchschnittliches Auto. Diese Darstellung sitzt in einer Grotte und ist weniger bekannt als die große Bronzefigur oben, obwohl sie zu den größten ihrer Art in Deutschland zählt.
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