Bayerische Zugspitzbahn, Zahnradbahn in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland.
Die Bayerische Zugspitzbahn verbindet den Bahnhof im Tal von Garmisch-Partenkirchen mit dem Zugspitzplatt auf 2650 Metern Höhe über eine Strecke von etwa 19 Kilometern. Die Zahnradbahn überwindet dabei fast 2000 Meter Höhenunterschied durch Berggelände und führt durch mehrere Haltestellen.
Ingenieure errichteten die Bahn zwischen 1928 und 1930 in drei Bauabschnitten, wobei der letzte Teil am 8. Juli 1930 eröffnet wurde. Das Projekt galt als technisches Wagnis seiner Zeit und erschloss erstmals den Gipfelbereich der Zugspitze ganzjährig per Bahn.
Die Bahn trägt den Namen des höchsten Berges in Deutschland und befördert seit Jahrzehnten Urlauber sowie Einheimische zwischen Tal und Hochgebirge. Reisende nutzen sie ganzjährig als direkten Zugang zu Wandergebieten und Wintersportorten entlang der Strecke.
Die Züge fahren regelmäßig vom Tal bergauf und halten an Stationen wie Hausbergbahn, Kreuzeckbahn und Grainau, wo man ein- und aussteigen kann. Wer zur Bergstation möchte, sollte für die gesamte Fahrt etwa eine Stunde einplanen und bei schlechtem Wetter mit eingeschränkter Sicht rechnen.
Ein langer Tunnel führt auf über vier Kilometern durch das Berginnere und erspart den Zügen steile Außenrampen. Die Bahn gehört zu den nur vier Zahnradbahnen in ganz Deutschland und bewältigt den größten Höhenunterschied aller europäischen Eisenbahnen.
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