Erzabtei Sankt Ottilien, Benediktinerkloster in Eresing, Deutschland.
Die Abtei St. Ottilien ist ein Benediktinerkloster in Eresing mit einer 75 Meter hohen achteckigen Kirche als Mittelpunkt des Komplexes. Das Gelände umfasst Landwirtschaftsbetriebe, Werkstätten, Gästezimmer, ein Gymnasiumsgebäude und weitläufige Gärten über die bajuwarische Landschaft verteilt.
Das Kloster wurde 1887 von Andreas Amrhein gegründet und erhielt 1914 den Status eines Erzbistums, wodurch es zum Mutterhaus der St. Ottilien-Kongregation wurde. Diese Gemeinschaft entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum des Benediktinerordens mit weltweitem Einfluss.
Das Kloster zeigt seine Missionsarbeit in einem Art-Nouveau-Sakristeimuseum mit Gegenständen aus Südafrika, Korea und China. Besucher können dort die Geschichte der weltweiten Verbindungen dieser Gemeinschaft entdecken.
Das Kloster bietet Besuchern verschiedene Möglichkeiten: ein Verlagshaus, Retreats, Gästezimmer und die Besichtigung des Missionsmuseums sind möglich. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um das weitläufige Gelände zu erkunden und die Klostergemeinschaft kennenzulernen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Kloster von 1945 bis 1948 als Lager für Displaced Persons und beherbergte rund 5.000 Überlebende von Konzentrationslagern. Während dieser Zeit wurden etwa 450 Babys geboren, was dem Ort eine besondere historische Bedeutung gab.
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