Neuer Elbtunnel, Straßentunnel unter der Elbe in Hamburg, Deutschland.
Dieser Straßentunnel führt rund 3.325 Meter (etwa 10.900 Fuß) unter der Elbe hindurch und besteht aus vier parallel verlaufenden Röhren, die zusammen acht Fahrspuren bieten. Die einzelnen Röhren verlaufen nebeneinander und bilden einen breiten Korridor, der den Verkehr der Bundesautobahn 7 zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen aufnimmt.
Die ersten drei Röhren entstanden zwischen 1968 und 1975, um eine direkte Verbindung für die Autobahn durch die Stadt zu schaffen. Die vierte Röhre wurde Anfang der 2000er-Jahre fertiggestellt, nachdem das wachsende Verkehrsaufkommen zusätzliche Kapazität erforderlich machte.
Der Name bezieht sich auf den Fluss, den die Röhren unterqueren, während Autofahrer die durchgehende Fahrt als selbstverständlichen Teil ihrer Route entlang der Autobahn erleben. Viele Menschen erkennen beim Durchfahren kaum, dass sie sich tief unter dem Wasser befinden, da die Beleuchtung und Belüftung den Eindruck einer normalen Strecke vermitteln.
Fahrzeuge über 4 Meter Höhe (etwa 13 Fuß) dürfen die Röhren nicht benutzen, da automatische Kontrollsysteme an den Eingängen zu hohe Fahrzeuge stoppen. Verkehrsanzeigen im Inneren informieren über Geschwindigkeitsbegrenzungen und eventuelle Störungen, sodass Fahrer ihre Route entsprechend anpassen können.
Bei der Erweiterung in den frühen 2000er-Jahren musste die vierte Röhre mit einer großen Tunnelbohrmaschine gebaut werden, deren Schneidkopf einen Durchmesser von fast 15 Metern hatte. Die Maschine grub sich durch Schichten aus Sand und Schlick, während der Verkehr in den älteren Röhren ungestört weiterlief.
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