Hermannsdenkmal, Germanisches Denkmal im Teutoburger Wald, Deutschland
Das Hermannsdenkmal ist ein eisernes Denkmal im Teutoburger Wald bei Detmold, Deutschland, das eine Kriegerfigur mit Schwert und Schild zeigt. Die Figur steht auf einem Sockel aus Sandstein mit gotischen Bögen und erreicht insgesamt eine Höhe von etwa 53 Metern (174 Fuß).
Der Bau begann 1838 nach Entwürfen des Architekten Ernst von Bandel und wurde erst 1875 fertiggestellt, nachdem die Einigung Deutschlands 1871 neue Mittel freigesetzt hatte. Das Denkmal erinnert an den Sieg des Cheruskerfürsten Arminius über römische Legionen im Jahr 9 nach Christus.
Der Name Hermann leitet sich von der latinisierten Form Arminius ab, die seit dem 16. Jahrhundert als volkstümlicher Heldenfigur galt. Besucher sehen heute vor allem die Verbindung von Eisenkunst und patriotischer Symbolik, die im 19. Jahrhundert populär war.
Der Aufstieg erfolgt über eine Wendeltreppe mit 75 Stufen im Inneren des Sockels, die zu einer Aussichtsplattform führt. Die Anlage liegt auf dem Grotenburg-Hügel und ist über Waldwege zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar.
Die Schwertspitze zeigt nach Westen, in die Richtung, aus der die römischen Truppen kamen. An klaren Tagen ist vom Aussichtspunkt aus der Köterberg zu sehen, der höchste Berg des Weserberglands.
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