Burg Beilstein, Mittelalterliche Burgruine in Greifenstein, Deutschland
Burg Beilstein ist eine Burgruine in Greifenstein im deutschen Bundesland Hessen, die auf einem bewaldeten Hügel thront. Ihr markantestes erhaltenes Bauteil ist ein fünfeckiger Turm, der über das Gelände ragt und von weitem sichtbar ist.
Die Burg wurde 1268 erstmals urkundlich als Bilstein erwähnt und gelangte 1637 in den Besitz des Hauses Metternich. Französische Truppen zerstörten sie anschließend, wodurch sie in die Ruine verwandelt wurde, die heute noch steht.
Burg Beilstein wird heute als Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen genutzt, was ihr einen lebendigen Charakter verleiht, der sich deutlich von einem Museum unterscheidet. Diese aktive Nutzung ist während eines Besuchs spürbar und gibt dem mittelalterlichen Gemäuer eine ganz alltägliche Gegenwart.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, und ein Parkplatz befindet sich in der Nähe des Eingangs. Von dort führt ein kurzer Aufstieg zur Ruine, weshalb festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Ein fünfeckiger Turm ist für mittelalterliche Burgen im deutschsprachigen Raum eine ungewöhnliche Form, die auf eine bewusste Abweichung von der damals üblichen Bauweise hindeutet. Für Besucher mit Interesse an Architektur lohnt ein genauer Blick auf diesen Grundriss.
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