Müggelsee, Natursee in Treptow-Köpenick, Deutschland.
Der Müggelsee ist der größte See innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin und liegt im Treptow-Köpenick Bezirk. Das Gewässer wird von flachen Uferregionen und angrenzenden Grünanlagen durchzogen, was es zu einem zentralen Freizeitraum für die Stadt macht.
Das Gewässer entstand während der letzten Eiszeit durch Gletscher, die die Landschaft formten und Mulden hinterließen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der See in Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert.
Die nördliche Uferpromenade zeigt Spuren der Berliner Industriegeschichte mit historischen Wasserbauten und Wohnhäusern aus verschiedenen Epochen. Besucher können hier sehen, wie die Gegend über lange Zeit gewachsen ist und von der Nähe zum Wasser geprägt wurde.
Besucher finden an mehreren Stellen des Ufers Badestellen, darunter einen bekannten Badeort und ein öffentliches Freibad mit Facilities. Die besten Jahreszeiten zum Schwimmen sind Sommer und früher Herbst, wenn die Wassertemperatur angenehm ist.
Der See wurde ins Weltall benannt: Die internationale Astronomische Union benannte 2013 einen See auf Saturns Mond Titan nach dem Müggelsee. Dies verbindet Berlins Geographie direkt mit der Erforschung des Sonnensystems.
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