Friedrichsruh, Historischer Ortsteil in Aumühle, Deutschland
Friedrichsruh ist ein Ortsteil in Aumühle im Norden Deutschlands, der sich rund um ein ehemaliges Herrenhaus im Sachsenwald erstreckt. Das Anwesen zeigt diverse Gebäude und Bereiche, darunter ein Museum, ein Mausoleum sowie einen Schmetterllingsgarten.
Der Kaiser schenkte das Sachsenwald-Anwesen 1871 dem damaligen Reichskanzler Bismarck, der die frühere Gastwirtschaft in sein Wohnhaus verwandelte. Diese Umwandlung begründete die Bedeutung des Ortes als privater Rückzugsort einer wichtigen historischen Figur.
Der Name Friedrichsruh erinnert an die Gründungszeit des Ortes und die Verbindung zur preußischen Elite. Heute spüren Besucher diese historische Bedeutung überall auf dem Anwesen und in den Gebäuden.
Am besten erkundet man die verschiedenen Bereiche des Anwesens zu Fuß, wobei die Wege durch den Wald führen. Die Anlage ist ganzjährig zugänglich, wobei der Besuch im Frühling und Sommer aufgrund des Gartens besonders lohnenswert ist.
Im Jahr 1945 warfen Bombenflugzeuge Sprengstoff auf den Gutshof ab, da die Piloten irrtümlicherweise annahmen, dass sich eine wichtige Naziführungsperson dort aufhielt. Das Anwesen wurde jedoch nicht zerstört, sondern diente damals tatsächlich Rettungsmissionen aus dem skandinavischen Nachbarland als Operationsbasis.
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