Auferstehungskirche, Lutherische Kirche in Leipzig, Deutschland.
Die Auferstehungskirche ist eine gelb verklinkerte lutherische Kirche in der Georg-Schumann-Straße 184 in Leipzig-Möckern. Ihr hoher Mittelturm trägt ein Zifferblatt, ein Lamellenfeld, eine achteckige Laterne und eine schlanke dunkle Spitze mit Kreuz. Der rundbogige Eingang mit dunklen Doppeltüren liegt unter einem Stufengiebel, und der Kirchenbau erstreckt sich links und rechts unter dunklen Satteldächern.
1888 wurde Möckern eine eigene Kirchgemeinde, nachdem ab 1886 Gottesdienste in der Aula der Gemeindeschule stattfanden. 1900 entschied sich der Kirchenvorstand für eine Notkirche statt eines Massivbaus; der Architekt Paul Lange entwarf sie in Fachwerkbauweise, die später durch einen Steinbau ersetzt werden sollte. Die Arbeiten begannen im Dezember 1900, im Frühjahr 1901 wurde das Fachwerk aufgerichtet, und am 10. November 1901, dem Geburtstag Luthers, wurde die Kirche geweiht. 1921 erhielt sie ihren heutigen Namen.
Seit 2014 gehört die Kirche zur Sophienkirchgemeinde Leipzig. Ihr 1921 angenommener Name verweist auf die Auferstehung und auf den Standort auf dem alten Möckerner Friedhof. Der Taufstein aus weißem, graugeädertem Marmor trägt die Inschrift „Gestiftet von Ed. Rohland / Möckern anno 1901“; in die kupferne Taufschale ist eine Taube im Strahlenkranz graviert.
Die Kirche steht in der Georg-Schumann-Straße 184 in Möckern, nördlich der Leipziger Innenstadt, und ist über die Straßenbahnlinie entlang dieser Straße erreichbar. Der Eingang ist das rundbogige Portal unter dem Turm, Treppen flankieren den Steinblock mit Kreuz davor. Seit 2014 gehört die Gemeinde zur Sophienkirchgemeinde Leipzig.
Das Gebäude verbindet moderne Konstruktionstechniken des frühen 20. Jahrhunderts mit traditionellen lutherischen Architekturprinzipien. Diese Mischung machte es zu einem Beispiel für die Übergangszeit zwischen klassischen und zeitgenössischen Bauweisen.
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