Werner-Heisenberg-Schule, Gymnasium im Leipziger Stadtteil Möckern
Die Werner-Heisenberg-Schule ist ein Gymnasium im Leipziger Stadtteil Möckern. Das Gebäude wurde zwischen 1896 und 1912 erbaut und steht unter Denkmalschutz; zwischen 2008 und 2010 entstand ein Sporthallenkomplex mit angegliederter Schülerspeisung.
Das zwischen 1896 und 1912 erbaute Gebäude beherbergte zunächst die 39. Volksschule, später die 39. Polytechnische Oberschule. 1974 wurde es in 39. und 139. Oberschule geteilt. Nach der Sanierung von 1989 bis 1992 wurde es 1992 als 39. Schule in der Schulform Gymnasium wiedereröffnet und 1994 in Werner-Heisenberg-Schule umbenannt.
Die Schule trägt den Namen des Physikers Werner Heisenberg, der an der Universität Leipzig tätig war und Grundlagen der Quantenphysik schuf. Dieser Name prägt den Charakter der Schule und unterstreicht ihre Ausrichtung auf naturwissenschaftliches Denken und Forschung.
Die Schule befindet sich an der Renftstraße im Stadtteil Möckern und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; die Buslinien 80 sowie die Straßenbahnlinien 10 und 11 halten in der Nähe. Das Gelände mit den Unterrichtsräumen und der Sportanlage ist für Besucher während Schulveranstaltungen zugänglich.
Die Schule wird von einem naturwissenschaftlichen Förderprogramm gekennzeichnet: Die Junior-Ingenieur-Akademie unterstützt ab Klasse 9 talentierte Schüler mit praktischem Unterricht in Wissenschaft und Technik zusammen mit externen Partnern. Dieses Programm verbindet schulisches Lernen mit praktischen Erfahrungen außerhalb des klassischen Unterrichts.
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