Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen, Atombunker in Urft, Deutschland.
Der Ausweichsitz Nordrhein-Westfalen ist eine unterirdische Schutzanlage unter einem Wohnhaus in Kall mit etwa 1.000 Quadratmetern Fläche. Die Räume sind mit drei Meter dicken Betonwänden geschützt und enthielten ursprünglich Verwaltungsbüros, Schlafkammern und Kommunikationszentralen.
Der Bunker wurde 1962 während des Kalten Krieges erbaut, um staatliche Funktionäre und ihre Arbeitsfähigkeit zu sichern. Die Anlage war Teil der Zivilschutzmaßnahmen der deutschen Regierung gegen mögliche Atombedrohungen.
Die Einrichtung zeigt, wie sich Beamte und Staatsangestellte in Krisenzeiten schützen sollten. Man sieht dort noch die Arbeitsplätze, Schlafräume und die Technik, die für Notfall geplant war.
Der Zugang zur Anlage ist nur mit Führung möglich, die über die offizielle Website gebucht werden kann. Besucher können auch eine kombinierte Tour mit dem Regierungsbunker Ahrtal in Betracht ziehen.
Der Eingang zum Bunker ist bewusst in einer Doppelgarage eines normalen Wohnhauses versteckt, sodass er von außen nicht zu erkennen ist. Die Oberfläche ist mit Gras und Bäumen bewachsen, was die Anlage vollständig in die umliegende Landschaft integriert.
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