Bahnbetriebswerk Hermeskeil, Eisenbahnmuseum in Hermeskeil, Deutschland.
Das Bahnbetriebswerk Hermeskeil ist ein Eisenbahnmuseum in einer früheren Lokomotivenwerkstatt mit über 50 erhaltenen Lokomotiven aus dem frühen und mittleren 20. Jahrhundert. Die Lokomotiven stehen in einem sechsgleisigen Rundschuppen mit einer drehbaren Plattform und werden zusammen mit den Originalgebäuden gezeigt.
Das Betriebswerk stammt aus dem Jahr 1888 und hieß bis 1903 Maschinenstation. Ab 1956 war es Außenstelle des Bw Simmern und wurde am 1. April 1959 aufgelöst. 1986 erwarb der Eisenbahn-Enthusiast Bernd Falz das Gelände von der Deutschen Bundesbahn und richtete dort sein Dampflok-Museum ein; er sammelte seit 1976 Lokomotiven, die erste war eine DR V300.
1903 wurde aus der Maschinenstation das Bahnbetriebswerk, ab 1956 war es Außenstelle des Bw Simmern, bis es am 1. April 1959 aufgelöst wurde. Heute führt der Eisenbahn-Enthusiast Bernd Falz das Gelände, das er 1986 von der Deutschen Bundesbahn erwarb; seine erste Lokomotive war eine DR V300.
Das Betriebswerk liegt direkt gegenüber dem Bahnhof Hermeskeil und ist vom Bahnsteig aus zu Fuß erreichbar. Das Gelände gehört dem Sammler Bernd Falz, der es 1986 von der Deutschen Bundesbahn erwarb, und wird als privates Museum betrieben. Sechs Lokomotiven stehen im Rundschuppen, der übrige Bestand im Freigelände des ehemaligen Betriebswerks auf unbefestigten Wegen.
Im Depot findet man seltene Lokomotivenbaureihen wie die 01, 22 und 41, die nur wenige andere Museen zeigen. Diese Maschinen sind besonders wertvoll, weil sie zusammen mit ihren ursprünglichen Werkstätten erhalten blieben.
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