Bahnbetriebswerk Vacha, Eisenbahndepot in Vacha, Deutschland
Das Bahnbetriebswerk Vacha ist eine Bahnwerkstatt mit einem ringförmigen Lokschuppen, der zur Wartung von Lokomotiven und Eisenbahngeräten für das Werratalbahn-Netzwerk gebaut wurde. Die Anlage beherbergt heute mehrere historische Lokomotiven und Schienenfahrzeuge aus verschiedenen Epochen der Eisenbahn.
Die Werkstatt wurde in den frühen 1900er Jahren eröffnet und diente als wichtiger Wartungsplatz für Dampflokomotiven, besonders für die Modelle Preußische P 8 und G 10. Der Betrieb lief kontinuierlich bis 1974, als sich die Anforderungen der Eisenbahn veränderten und die Anlage ihre ursprüngliche Aufgabe aufgab.
Seit 2009 gehört der Ringlokschuppen der Interessenvereinigung Verkehrsgeschichte mittleres Werratal e. V., die ihn nach der Insolvenz von Stahl- und Anlagenbau Vacha kaufte. Der Verein stellt dort eigene Fahrzeuge ab und sichert mit dem Schuppen den Betrieb der Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha als Anschlussbahn. Zu sehen sind unter anderem eine Köf, eine zur V 23 umgebaute V 15 und eine V 50 des Vereins.
Ringlokschuppen und Gelände gehören der Interessenvereinigung Verkehrsgeschichte mittleres Werratal, die den Lokschuppen 2009 kaufte, um dort eigene Fahrzeuge abzustellen; Besuche hängen von der Arbeit der Mitglieder ab und sind vorab abzustimmen. Die Anlage liegt an der Bahnstrecke Bad Salzungen–Vacha, die als Anschlussbahn betrieben wird. Zu sehen sind die Fahrzeuge des Vereins, darunter eine V 50 im Eigentum der IVmW, ex K+S.
Der Blue Tiger wurde auf den Strecken um Vacha erprobt, doch auch die spätere Nutzung ist bemerkenswert: Seit den 1970er Jahren war im Ringlokschuppen der Stahlbau Vacha untergebracht, und nach dessen Insolvenz kaufte die Interessenvereinigung Verkehrsgeschichte mittleres Werratal e. V. den Lokschuppen 2009, um eigene Fahrzeuge abzustellen und die Strecke Bad Salzungen–Vacha als Anschlussbahn zu sichern.
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