Bahnhofstraße, Historische Straße in Cottbus, Deutschland
Die Bahnhofstraße verläuft von der Eisenbahnbrücke im Süden bis zur Berliner Straße im Norden und bildet eine zentrale Verkehrsader in Cottbus. Sie verbindet acht wichtige Straßen miteinander und liegt direkt neben dem Hauptbahnhof.
Die Straßenentwicklung begann 1866 nach der Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie, wobei Eisenbahnunternehmen ab dem späten 19. Jahrhundert erste Gebäude errichteten. Der Ausbau zog sich über mehrere Jahrzehnte hin und prägte das Erscheinungsbild des Stadtviertels nachhaltig.
Die lange Bauphase über mehrere Jahrzehnte führte dazu, dass hier Gebäude verschiedener Baustile nebeneinander stehen und den Geschmack wohlhabender Bewohner widerspiegeln. Die Fassaden zeigen, wie sich die Vorlieben und der Wohlstand der Eigentümer im Laufe der Zeit verändert haben.
Die Straße liegt unmittelbar neben dem Hauptbahnhof und ist daher leicht zu finden und zu erreichen. Es lohnt sich, morgens oder früh am Nachmittag vorbeizugehen, um die Architektur in gutem Licht zu sehen und der Geschäftigkeit auszuweichen.
Das Stellwerk B23, erbaut 1903, ist ein geschütztes Denkmal und ein seltenes Beispiel für die industrielle Infrastruktur dieser Zeit. Es zeigt, wie wichtig die Eisenbahn für die wirtschaftliche Entwicklung von Cottbus war.
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