Bassenheimer Palais, Kulturdenkmal in Oberreifenberg, Schmitten im Taunus, Deutschland.
Das Bassenheimer Palais ist ein barockes Herrenhaus mit zwei Geschossen, sieben Fensterachsen und einem schiefergedeckten Mansarddach mit Walmdach. Neben dem Hauptgebäude steht ein einstöckiger Nebentrakt, der zusammen mit dem Palais ein kleines, in sich geschlossenes Anwesen bildet.
Das Gebäude wurde zwischen 1764 und 1768 als Verwaltungssitz für Johann Maria Rudolf Waldbott von Bassenheim errichtet, einen Angehörigen einer hochadeligen Familie. Nach seiner Erbauung diente es lange Zeit zur Verwaltung der Reifenberger Gebiete unter dieser Familie.
Die Innenräume bewahren barocke Originalelemente wie Türen, Holzverkleidungen und Stuckarbeiten, die aus der Erbauungszeit stammen. Diese handwerklichen Details zeigen den Wohlstand und Geschmack der Familie, die das Gebäude einst bewohnte.
Das Gebäude liegt in Oberreifenberg in der Nähe der Burg Reifenberg und ist gut zu Fuß zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude Teil eines Privatgrundstücks ist und nur von außen besichtigt werden kann.
Das Palais gehörte zeitweise zu einem Waldgut und wurde später als Hotel und Forstamtssitz genutzt, was seine vielfältige Vergangenheit über reine Verwaltungsaufgaben hinaus zeigt. Diese unterschiedlichen Nutzungsformen spiegeln die wechselnden Anforderungen der Region über Jahrhunderte wider.
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