Großer Feldberg, Berggipfel in Hochtaunuskreis, Deutschland.
Der Große Feldberg ist mit 879,5 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Gipfel im Taunus und in ganz Hessen. Auf der Kuppe stehen ein Aussichtsturm, ein Sendemasten und mehrere Gebäude, die Wanderern und Besuchern als Anlaufpunkte dienen.
Die erste bekannte Besiedlung des Gipfels erfolgte während der Römerzeit, als auf der Höhe ein Kastell errichtet wurde. Im 20. Jahrhundert entstanden hier Sendeanlagen und touristische Einrichtungen, die den Berg zu einem wichtigen Ausflugsziel für die Region machten.
Der Name leitet sich vom althochdeutschen Wort für offenes Feld ab, was auf die waldfreie Kuppe hinweist, die seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt dient. Wanderer und Ausflügler nutzen die Gipfelregion heute als beliebten Treffpunkt, besonders an Wochenenden versammeln sich hier Motorradfahrer und Radfahrer vor dem charakteristischen Aussichtsturm.
Mehrere markierte Wanderwege führen von umliegenden Ortschaften wie Oberursel und Königstein zum Gipfel, die Aufstiege dauern je nach Startpunkt zwischen 45 Minuten und zwei Stunden. Auf der Kuppe finden Besucher ein Restaurant und Toiletten, im Winter kann bei Schnee die Anfahrt mit dem Auto schwierig werden.
Zwei kleine Skilifte sind auf den Nordhängen nahe Oberreifenberg in Betrieb und ermöglichen bei ausreichend Schnee winterliche Abfahrten. Die Lifte gehören zu den wenigen Wintersportanlagen im Rhein-Main-Gebiet und ziehen bei Schneelage zahlreiche Familien mit Kindern an.
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