Ringwall Altkönig, Keltische Befestigung in Kronberg im Taunus, Deutschland.
Keltenwall Altkönig ist eine keltische Wallanlage auf einem Hügel bei Kronberg im Taunus mit zwei konzentrischen ovalen Ringwällen. Die innere Befestigung misst etwa 950 Meter und die äußere etwa 1.390 Meter im Umfang und schließen zusammen rund 26 Hektar ein.
Die Anlage stammt aus der frühen Latène-Zeit um 400 v.Chr., wie Ausgrabungen von 1882 durch Karl August von Cohausen mit gefundenen Artefakten zeigten. Diese Periode markiert einen wichtigen Moment in der keltischen Entwicklung Mitteleuropas, als solche Befestigungen üblich wurden.
Der Name Altkönig bezieht sich auf den "alten König", eine Bezeichnung, die aus der Volksetymologie stammt und die Bedeutung des Ortes unterstreicht. Das Gelände wird heute noch von Wanderern besucht, die die Struktur der Befestigung in der Landschaft nachvollziehen können.
Der Ort ist über markierte Wanderwege erreichbar, die durch das Gelände führen und Besuchern helfen, die Struktur der Befestigung zu verstehen. Informationstafeln entlang der Route erklären die Funktionsweise der Wallanlage und ihre Bedeutung für die keltische Besiedlung.
Das Gelände enthält eine speziell gestaltete Anlage, die eine natürliche Quelle schützte, die bis heute fließt und die Wasserversorgung für die alte Siedlung sicherte. Diese Quelle war nicht nur für die tägliche Nutzung wichtig, sondern zeigt auch die praktische Planung der keltischen Erbauer.
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