Kronberg im Taunus, Mittelalterliche Kurstadt in Hochtaunus, Deutschland.
Kronberg im Taunus ist eine Kurstadt im Hochtaunuskreis in Hessen, die aus den drei Ortsteilen Kronberg, Oberhöchstadt und Schönberg besteht. Die Siedlung liegt am südlichen Hang des Taunus auf etwa 250 Metern Höhe und wird von bewaldeten Hügeln im Norden begrenzt, während die südlichen Ausläufer allmählich in die Rhein-Main-Ebene übergehen.
Die Ritter von Askenburne ließen um 1220 die Burg Kronberg errichten, die zum Ausgangspunkt der späteren Siedlung wurde. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort das Stadtrecht und entwickelte sich zu einem regionalen Handelszentrum am Fuß der Burg.
Der Name Kronberg leitet sich vom mittelalterlichen Burgberg ab, der bis heute das Ortsbild prägt und weithin sichtbar über den Häusern thront. Viele Villen aus der Zeit der Künstlerkolonie stehen noch in den Wohnstraßen und erinnern an jene Epoche, als Maler den Ort als Sommerdomizil wählten.
Die S-Bahn-Linie S4 verbindet die Stadt direkt mit Frankfurt, während lokale Buslinien die drei Ortsteile untereinander und mit den umliegenden Gemeinden verknüpfen. Die meisten Wege innerhalb der einzelnen Ortsteile lassen sich zu Fuß bewältigen, da die Zentren kompakt angelegt sind.
Eine Mineralquelle wurde bereits im Jahr 1330 urkundlich erwähnt und trug später zur Anerkennung als Kurort bei. Die Quelle liegt am Rand des Ortsteils Schönberg und ist heute für Besucher frei zugänglich.
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