Bahnstrecke Waldheim–Kriebethal, Stillgelegte Eisenbahnstrecke in Mittelsachsen, Deutschland
Die Waldheim-Kriebethal-Bahn ist eine stillgelegte Eisenbahnlinie, die die Stadt Waldheim mit dem Industriegebiet Kriebethal durch das Tal der Zschopau verbindet. Die Strecke führt entlang der westlichen Ufer des Flusses und nutzt heute ein Schmalspurgleis von 600 mm Breite für Fahrten mit restaurierten historischen Fahrzeugen.
Sachsen baute die Bahnstrecke 1896, um die Papierfabriken in Kriebethal zu bedienen und den Frachtverkehr in der Region zu unterstützen. Der Betrieb endete 1998, woraufhin Freiwillige die Strecke als Kulturdenkmal bewahrten und sie für touristische Fahrten mit restaurierten Fahrzeugen nutzen.
The railway line is operated by a heritage association that brings restored narrow-gauge trains back to life for visitors interested in industrial history. Local volunteers and enthusiasts work to keep this piece of Saxon industrial culture alive through hands-on preservation efforts.
Der Zugang zur Strecke ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad möglich, da sie durch das Flusstal verläuft und gut erreichbar ist. Die Fahrten mit den historischen Zügen finden während der wärmeren Monate statt, daher sollten Besucher sich vorab über die Betriebstermine informieren.
Die Lindenhofviadukt ist eine beeindruckende Stahlgitterbrücke mit einer Länge von 171 Metern, die den Richzenhainer Bach überquert und als das markanteste Bauwerk der gesamten Strecke hervorragt. Diese industrielle Konstruktion zeigt die Ingenieurskunst des späten 19. Jahrhunderts und bleibt ein Wahrzeichen der Eisenbahnstrecke.
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