Erich-Schulze-Brunnen, Zierbrunnen in Deutschland
Der Erich-Schulze-Brunnen ist ein Brunnen und Kunstwerk aus Blechinstrumenten in München-Haidhausen, das der Künstler Albert Hien 1990 schuf. Die etwa 7,5 Meter hohe Messingkonstruktion zeigt ein Blasinstrument, aus dessen Öffnung Wasser etwa einen halben Meter hoch aufsteigt und dann durch mehrere Windungen der Skulptur fließt, bevor es in einem Wasserbecken in Form eines Konzertflügels aus Stein landet.
Der Brunnen wurde 1990 errichtet und benannt nach Erich Schulze, einem Medienjuristen, der nach dem Zweiten Weltkrieg die GEMA aufbaute und bis 1989 leitete. Die Skulptur würdigt sein Lebenswerk durch die Feier von Musik und Künstlerrechten im öffentlichen Raum.
Der Brunnen steht in unmittelbarer Nähe zur GEMA und wird daher oft als GEMA-Brunnen bezeichnet, was seine enge Verbindung zur Musikindustrie widerspiegelt. Die Blechinstrumente und das steinerne Klavier als Wasserbecken symbolisieren verschiedene Aspekte der Musik und schaffen einen Bezug zu den kulturellen Institutionen in der Umgebung.
Der Brunnen befindet sich zwischen dem Gasteig Kulturzentrum und dem GEMA-Gebäude und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit guter Sichtbarkeit durch seine Höhe und glänzenden Metallteile. Die beste Zeit zum Besuch ist bei Tageslicht, wenn Sonnenstrahlen auf die Messing- und Bronzeflächen reflektieren und die Wasserbewegung deutlich zu sehen ist.
Obwohl ursprünglich geplant war, die Messingtubenstruktur mit einer separaten Hornbronzeskulptur etwa 70 Meter entfernt durch einen engen Wasserkanal zu verbinden, wurde diese Verbindung aus technischen Gründen nie realisiert. Die beiden Kunstwerke funktionieren dennoch als zusammenhängende musikalische Installation im öffentlichen Raum.
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