Gut Hasselburg: Torhaus, Kulturgut in Altenkrempe, Deutschland.
Das Torhaus von Gut Hasselburg in Altenkrempe ist ein langer eingeschossiger Backsteinbau mit steilem rotem Ziegeldach, 1763 nach Entwürfen Georg Greggenhofers errichtet. Der vorspringende Mittelteil hat eine weiß gefasste Bogenöffnung, darüber ein Zifferblatt und eine kleine Kuppel mit grüner Haube und Spitze. Fensterreihen sowie rote und dunkle Türen säumen die Mitte, an den Enden sitzen Bogenöffnungen.
Um 1200 stand hier ein hölzerner Turmhügel mit Wassergraben; 1454 wird die Wasserburg Haselborghia unter Detlev von Bockwald schriftlich erwähnt. Die Grafen von Dernath hielten das Gut von 1666 bis 1816 in vier Generationen; unter Gerhard von Dernath entstanden das heutige Herrenhaus, das Torhaus und die Nebengebäude. 2010 erwarb die Stahlberg Stiftung das Gut.
Die ehemalige Scheune mit Grundmaßen von 72 × 24 Metern wurde 1761 nach Entwürfen Georg Greggenhofers errichtet und 1980 bis 1983 durchgreifend saniert. Heute dient sie der Kultur, vor allem großen Konzerten, und ist jährlich Spielort des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Das Torhaus von 1763, ebenfalls von Greggenhofer, war Vorbild für das Torhaus auf Gut Testorf.
Das Herrenhaus ist nur im Zusammenhang mit einer der dort gelegentlich stattfindenden Konzertveranstaltungen zu besichtigen. Der Wirtschaftshof und die umliegenden Gebäude, darunter das Torhaus von 1763, sind öffentlich zugänglich. Das Gut liegt in Altenkrempe bei Neustadt in Holstein an der Neustädter Bucht.
Das Torhaus von 1763 wurde nach Entwürfen Georg Greggenhofers errichtet, ist eines der größten in Schleswig-Holstein und diente als Vorbild für das Torhaus auf Gut Testorf. Eine lange, von Bäumen gesäumte Allee führt von Osten heran und rahmt die Zufahrt zum Gut.
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