Pagodenspeicher, Historischer Speicher in Neustadt, Deutschland.
Der Pagodenspeicher ist ein Lagergebäude in Neustadt an der inneren Wasserkante mit drei Reihen von Dachluken rundherum. Das Fundament besteht aus behauenen Feldsteinen und zeigt die handwerkliche Bauweise des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude entstand 1830 auf Bestellung des Kaufmanns Adam Jansen durch den Zimmermeister Carl Friedrich Trahn. Es diente ursprünglich zum Trocknen von Getreide vor dem Versand über den Hafen.
Das rote Backsteingebäude mit Fachwerk und Ziegeldach spiegelt die Bauweise wider, die im 19. Jahrhundert für Handelshäuser an der Nordsee typisch war. Diese Architektur zeigt, wie Kaufleute damals ihre Gebäude gestalteten, um sie robust und erkennbar zu machen.
Der ehemalige Getreidespeicher wurde nach gründlicher Renovierung 1991 in ein Büro- und Geschäftsgebäude umgewandelt. Besucher können die Außenfassade und die charakteristische Dachform vom Ufer aus gut sehen.
Der Name kommt von der Ähnlichkeit des Daches mit einer asiatischen Pagode, wobei die Dachhöhe die Grundfläche um ein Vielfaches übersteigt. Diese ungewöhnliche Dachform war praktisch für die Belüftung des Getreides und verleiht dem Gebäude sein besonderes Aussehen.
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