Bennigser Burg, Mittelalterliche Befestigungsanlage in Springe, Deutschland.
Bennigser Burg ist eine mittelalterliche Befestigung in der Nähe von Springe, die auf einem Hügel gelegen ist. Der Ort zeigt Erdwälle und Gräben, die das Gelände umgeben und eine alte Wehranlage kennzeichnen.
Die Anlage entstand im 10. Jahrhundert als Wehrbau und wurde durch archäologische Funde aus den 1930er Jahren nachgewiesen. Die Keramikfunde belegen die Nutzung und Bedeutung des Ortes in dieser Zeit.
Die Befestigung zeigt, wie Menschen im Frühmittelalter ihre Siedlungen schutzten und organisierten. Die Anlage spiegelt die Bauweise und Verteidigungsgedanken jener Zeit wider, die man heute noch in der Landschaft erkennt.
Die Anlage liegt 2 km südwestlich von Bennigsen und etwa 300 m östlich der B 217 am Südostende des Deisters. Die Erdwälle sind 3 bis 5 m hoch, der Boden ist uneben, festes Schuhwerk ist nötig. Ausgebaute Wege fehlen, für Rollstühle ist der Platz nicht geeignet. Der Wald auf dem Burggelände wurde 2023 gerodet und neu bepflanzt.
Die Grabung von 1937 ließ den Torbereich zwischen Haupt- und Vorburg teilweise rekonstruiert zurück, sodass der frühere Eingang noch zu erkennen ist: eine 3 m breite und 15 m lange Torgasse aus Kalksteinplatten, die mit Lehm und Ton verbunden waren, mit Resten von Holzpfosten, die auf einen hölzernen Torturm schließen lassen.
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