Fliegerhorst Faßberg, Militärflugplatz in Faßberg, Deutschland
Der Fliegerhorst Faßberg ist ein Militärflugplatz in der Region Niedersachsen, der heute von der Bundeswehr genutzt wird. Die Anlage verfügt über mehrere Start- und Landebahnen sowie umfangreiche Hangars und Infrastruktur für Hubschrauber- und Flugzeugbetrieb.
Der Flugplatz wurde 1934 nach Anordnung des Reichsluftfahrtministeriums als Ausbildungsstätte für Bomberflugzeuge eröffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage von britischen Streitkräften übernommen und später in die Bundeswehr-Struktur integriert.
Die britischen Streitkräfte benannten ihn nach dem Zweiten Weltkrieg in RAF Fassberg um und nutzten ihn während der Berliner Luftbrücke.
Die Basis ist von Zivilpersonen nicht frei zugänglich, da es sich um eine aktive Militäranlage handelt. Besuchern werden Außenaufnahmen der Landebahnen und Hangars von öffentlichen Straßen aus ermöglicht, ohne das Gelände selbst zu betreten.
Die Anlage spielte während der Luftbrücke Berlin eine Rolle bei der Versorgung der eingeschlossenen Stadt. Diese historische Bedeutung für die westliche Präsenz im Kalten Krieg wird oft übersehen, obwohl sie ein wichtiger Teil dieser aufwühlenden Zeit war.
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