Phantasialand, Freizeitpark in Brühl, Deutschland.
Das Phantasialand ist ein Freizeitpark in Brühl, Nordrhein-Westfalen, der am 30. April 1967 in der ehemaligen Grube Berggeist, einem Braunkohle-Tagebau, eröffnet wurde. Die etwa 12 Hektar große Parkfläche umfasst sechs Themenbereiche und zwei Themenwelten mit ineinander verschachtelten Attraktionen; eine goldene geodätische Kuppel und Gebäude mit steilen Dächern säumen gepflasterte Plätze. Drei Themenhotels grenzen an das Gelände.
Zwei Geschäftsleute gründeten den Park 1967 als kleines Familienunternehmen mit wenigen Fahrgeschäften und einfachen Attraktionen. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Anlage mehrmals erweitert und umgestaltet, bis sie zu einem der bekanntesten Freizeitparks in Europa wurde.
Der Parkname verbindet das griechische Wort für Vorstellungskraft mit „Land“. Für China Town, 1981 eröffnet, wurden rund 1,3 Millionen Bauteile in Taiwan gefertigt und chinesische Facharbeiter nach Brühl geholt; dafür erhielten die Gründer Löffelhardt und Schmidt die taiwanische Kulturmedaille. Alt-Berlin, 1970 eröffnet, bildet die Straße Unter den Linden der 1920er und 1930er Jahre mit einem Brandenburger Tor im Maßstab 1:2 nach.
Die Saison beginnt üblicherweise um den 1. April und läuft bis Ende Oktober, danach folgt ein Winterprogramm bis Ende Januar und eine zweimonatige Schließung. Drei Themenhotels auf dem Gelände ermöglichen einen mehrtägigen Aufenthalt ohne tägliche Anreise. Hauptzubringer ist die Autobahn A553, Anschlussstelle Brühl-Süd.
Eine der Hauptattraktionen beschleunigt Fahrgäste mehrmals während der Fahrt und erreicht dabei hohe Geschwindigkeiten durch eine felsige Landschaft. Diese Technik sorgt für ein anderes Fahrgefühl als bei herkömmlichen Achterbahnen, die nur einmal zu Beginn beschleunigen.
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