Berggeistweiher, Naturschutzgebiet in Brühl, Deutschland
Der Berggeistweiher ist ein Süßwassersee im südlichen Brühl, umgeben von dichtem Wald und rund 14 Hektar groß. Das Wasser liegt in einer natürlichen Senke, die von steilen Ufern und Baumbestand geprägt ist, wobei die Fläche sich bis zur Grenze zum Ort Walberberg erstreckt.
Der See entstand in den 1930er Jahren als Folge des Braunkohleabbaus in der Gegend. Er erhielt 1990 den Status eines Naturschutzgebietes, um die entstandene Landschaft und ihre Lebensräume dauerhaft zu bewahren.
Der Ort hat seinen Namen von alten Überlieferungen, die mit Waldgeistern und natürlichen Kräften verbunden sind. Heute wird das Gelände hauptsächlich von Spaziergängern genutzt, die die stille Umgebung und die Nähe zur Natur schätzen.
Besucher sollten Wege entlang der Ufer nutzen, wobei der südliche Pfad nicht mehr vorhanden ist und das nördliche Ufer weiterhin zugänglich bleibt. Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockenem Wetter, da der Boden in der Waldzone feucht werden kann.
Das Gelände war zeitweise komplett gesperrt, da Untersuchungen von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg am Seeboden durchgeführt wurden. Nach Jahren der Prüfung wurde festgestellt, dass keine direkten Gefahren für Besucher bestehen und der Zugang wieder freigegeben.
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