St. Walburga, Kirchengebäude im Bornheimer Stadtteil Walberberg
St. Walburga ist eine romanische Kirchenanlage in Bornheim-Walberberg, die als Konventskirche eines Zisterzienserklosters erbaut wurde und drei Schiffe mit Säulen aufweist. Die Struktur zeigt die typischen Merkmale der Romanik mit rundbogigen Arkaden und massiven Wänden, wobei verschiedene Bauphasen vom 11. bis zum 13. Jahrhundert sichtbar sind.
Die Kirche entstand auf dem Gelände einer Kapelle aus dem 8. Jahrhundert und erhielt ihre heutige Gestalt ab dem 11. Jahrhundert mit Erweiterungen bis ins 13. Jahrhundert. Nach schweren Bombenleeden 1944 wurde die Anlage in den 1950er Jahren restauriert und wird seit 2021 von evangelischen und katholischen Gemeinden gemeinsam genutzt.
Die Kirche trägt den Namen der heiligen Walburga, deren Reliquien seit dem 11. Jahrhundert hier aufbewahrt werden und der Ortschaft Walberberg ihren Namen gaben. Der Raum wurde über Jahrhunderte von Nonnen genutzt und prägt bis heute das religiöse und soziale Leben der Gemeinde.
Das Gebäude ist während Gottesdienste öffentlich zugänglich und kann kostenlos besucht werden, wobei der Eintritt frei ist und Parkplätze sowie eine Bushaltestelle in der Nähe vorhanden sind. Die Lage im Zentrum von Walberberg macht das Erreichen mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unkompliziert.
Das Gebäude nutzt in seinen Fundamenten Steine von römischen Bauwerken, die auf einer viel älteren Besiedlung des Ortes hindeuten. Diese Wiederverwendung zeigt die kontinuierliche Geschichte des Standortes über mehr als zwei Jahrtausende.
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