Berger Kirche, Renaissance- und Barockkirche in Altstadt, Deutschland
Die Berger Kirche in Düsseldorf verbindet Renaissance- und Barockelemente in einer aus roten Ziegeln errichteten Struktur mit aufwendig gestalteter Fassade. Das Bauwerk zeigt charakteristische Details beider Stilrichtungen und wirkt durch seine massiven Mauern und strukturierten Außenflächen präsent im Stadtraum.
Die Berger Kirche wurde ab 1683 erbaut und am 31. August 1687 eingeweiht; sie war die erste Kirche, die die Lutheraner in Düsseldorf errichteten. Als „Hofkirche“ war sie in einen Hinterhof an der Wallstraße verbannt, da Lutheraner in der rekatholisierten Stadt nur geduldet wurden. Nach Fertigstellung der Johanneskirche diente sie nur noch besonderen Anlässen; 1943 wurde sie durch Kriegseinwirkungen weitgehend zerstört und in den 1960er Jahren wieder aufgebaut, 1966 neu eingeweiht.
Seit 2003 gestaltete der Frankfurter Künstler Tobias Rehberger den Innenraum neu: Ein weißer Acrylglas-Altar ist elektronisch mit der Johanneskirche und St. Lambertus verbunden, Sensoren erfassen dort Geräusche und lassen Lampen den Altar heller leuchten. Darüber hängt eine rot-orange Lichtkugel, geometrisch gemusterte, farbig abgestufte Wandbehänge schmücken die Seitenwände.
Die Kirche befindet sich in der Düsseldorfer Altstadt und ist zu Fuß leicht zu erreichen, wenn man die historischen Straßen durchquert. Besucher finden vor Ort einen ruhigen Ort zum Verweilen, wobei die Öffnungszeiten beachtet werden sollten.
Der weiße Acrylglas-Altar des Frankfurter Künstlers Tobias Rehberger, seit 2003 gestaltet, ist elektronisch mit der Johanneskirche und der katholischen Kirche St. Lambertus verbunden: Sensoren erfassen dort Geräusche und lassen die Lampen im Altar heller leuchten. Darüber hängt eine rot-orange Lichtkugel.
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