St. Maximilian, Barockkirche in Carlstadt, Düsseldorf, Deutschland.
St. Maximilian ist eine barocke Kirche im Carlstadt-Viertel von Düsseldorf, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Die Fassade und der Innenraum zeigen die für den deutschen Kirchenbarock typischen geschwungenen Formen, verzierten Oberflächen und ausgewogenen Proportionen.
Der Bau der Kirche begann 1735, in einer Phase, in der die katholischen Institutionen in Düsseldorf und im Viertel Carlstadt wuchsen. Sie entstand in einer Zeit, in der der Barock als bevorzugter Stil für religiöse Gebäude im deutschsprachigen Raum galt.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Maximilian, eines frühen christlichen Märtyrers aus dem 3. Jahrhundert. Wer heute hineingeht, erlebt noch immer einen aktiven Gottesdienstraum, in dem die katholische Gemeinde des Viertels regelmäßig zusammenkommt.
Die Kirche liegt im alten Stadtteil Carlstadt und ist gut zu Fuß erreichbar, da die Umgebung überwiegend aus Fußgängerzonen besteht. Wer einen Gottesdienst besucht, sollte auf angemessene Kleidung achten.
Das angrenzende Maxhaus, ein ehemaliges Klostergebäude, wurde zu einem katholischen Gemeindezentrum umgebaut, das heute Konzerte und Kulturveranstaltungen beherbergt. Diese Verbindung von Gotteshaus und öffentlichem Kulturraum ist im Stadtbild von Düsseldorf ungewöhnlich.
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