Feddersen Wierde, Eisenzeitliche Siedlung bei Bremerhaven, Deutschland
Feddersen Wierde ist eine ausgegrabene archäologische Stätte mit den Grundmauern von etwa 26 hölzernen Langhaüsern, die in einem Kreismuster auf einer aufgebauten Erhebung angeordnet sind. Die Mounds wurden aus Schichten von Tiermist und Lehm errichtet, um gegen Überschwemmungen zu schützen.
Von ungefähr 100 bis 500 n.Chr. bauten Siedler diese erhöhten Mounds in einem Gebiet, das regelmäßig durch Küstenfluten bedroht war. Die Konstruktionsweise zeigte, wie die Menschen ihre Häuser an ein unsicheres Umfeld anpassten.
Die Bewohner dieses Platzes lebten in einer Gemeinschaft, die ihre Existenz auf das Vieh und den Anbau von Getreide konzentrierte. Die archäologischen Funde zeigen, wie Menschen damals in schwierigen Sumpfbedingungen ihre Wirtschaft aufbauten und organisierten.
Der Platz ist für Besucher zugänglich mit Informationstafeln, die die Anordnung der Siedlung und die Grabungsergebnisse erklären. Es ist hilfreich, sich vor dem Besuch über das genaue Gelände zu informieren, da die Stätte eher ein offenes Feld mit Markierungen ist als ein überdachtes Museum.
Durch die besonderen Bodenbedingungen am Ort haben sich organische Materialien wie Holzfundamente und Knochenwerkzeuge bewahrt, die normalerweise verfallen würden. Diese Erhaltung gibt seltene Einblicke in das tägliche Leben der Menschen vor 2000 Jahren.
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