Giebichenstein, Findling und archäologische Fundstätte in Stöckse, Deutschland.
Giebichenstein ist ein Findling im Staatsforst Krähe aus Granit und dient als archäologische Stätte. Die Felsoberfläche ist rau und von Verwitterung geprägt und zeigt Zeichen großer geologischer Kräfte.
Der Stein wurde durch glaziale Prozesse in der Eiszeit vom Skandinavien transportiert und später freigelegt. Archäologische Grabungen 1967 zeigten eine prähistorische Jagdsiedlung mit Werkzeugen und Waffen an seiner Basis.
Der Stein ist ein Symbol der beiden Gemeinden Stöckse und Samtgemeinde Steimbke und prangt auf ihren Wappen. Er verbindet die Menschen mit ihrer lokalen Geschichte und Identität.
Der Ort ist über einen Wanderweg erreichbar, der seit 1978 drei archäologische Stationen verbindet. Der Zugang erfolgt zu Fuß durch den Wald, wo der Stein inmitten der Natur liegt.
Wissenschaftler stellten fest, dass der Stein vor etwa 103000 Jahren freigelegt wurde und somit eines der ältesten datierten Objekte der Region ist. Diese extreme Alterung macht ihn zu einem bemerkenswerten Zeitzeuge der Erdgeschichte.
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