Grenzlandring, Straßenrennstrecke in Nordrhein-Westfalen
Der Grenzlandring ist eine ovale Betonstraße mit einer Länge von etwa 9 Kilometern, die die Stadt Wegberg in Nordrhein-Westfalen umgibt. Die Straße war ursprünglich als Versorgungsstraße gebaut worden und wird heute unter den Designationen L 3 und L 400 als normale Straße genutzt.
Die Straße wurde vor dem Zweiten Weltkrieg als Versorgungsroute für militärische Zwecke gebaut. Zwischen 1948 und 1952 war sie Schauplatz internationaler Renn- und Motorradrennen, bevor ein tödlicher Unfall 1952, bei dem 13 Menschen starben, zum Verbot weiterer Rennveranstaltungen führte.
Der Grenzlandring ist heute vor allem ein Ort der lokalen Erinnerung, dessen Name noch immer in der Region Wegberg bekannt ist. Die Straße wird von Einwohnern und Besuchern genutzt, die sich der rasanten Vergangenheit bewusst sind, und ein Gedenkstein von 2012 erinnert an die Opfer des Jahres 1952.
Die Straße ist heute ein normales Verkehrsnetz und kann mit dem Auto oder zu Fuß erkundet werden. Besucher sollten beachten, dass es keine speziellen Besuchseinrichtungen oder Museen am Ort gibt, aber ein Gedenkstein an der Unfallstelle von 1952 ist zugänglich.
Während die Strecke heute unauffällig wirkt, erreichten Rennfahrer hier zwischen 1948 und 1952 rekordverdächtige Geschwindigkeiten von über 200 km/h auf dem glatten Betonbelag. Die Straße war mit ihren 9 Kilometern Länge als einer der schnellsten Rennkurse Europas bekannt und wurde oft mit der berühmten Rennstrecke Avus verglichen.
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