Biosphärenreservat Rhön, Biosphärenreservat in Mitteldeutschland
Die Rhön-Biosphärenreservat ist ein großes Schutzgebiet in Mitteldeutschland, das sich über drei Bundesländer erstreckt und mehr als 240.000 Hektar umfasst. Das Gelände besteht aus Hochland mit Wiesen, Wäldern und mehreren Zonen, die unterschiedliche Nutzungen ermöglichen.
Das Gebiet erhielt 1991 die UNESCO-Anerkennung als Biosphärenreservat, während der Thüringer Teil in den letzten Monaten der DDR unter Schutz gestellt wurde. Dies machte die Rhön zu einem der frühen Beispiele für grenzüberschreitende Naturschutzkooperation in Deutschland nach der Wiedervereinigung.
Die Gegend wird von Bauern geprägt, die alte Anbaumethoden nutzen und das typische Aussehen der Landschaft mit ihren offenen Wiesen bewahren. Besucher sehen überall Spuren dieser handwerklichen Landwirtschaft, die das Gebiet über Generationen prägt.
Das Gebiet lässt sich über markierte Wanderwege erkunden, darunter der Hochrhöner-Weg, der Besucher durch die Hauptlandmarken wie die Wasserkuppe führt. Gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind notwendig, da das Hochland wechselhaftes Wetter bringt.
Die Region ist als Dark Sky Park zertifiziert, was bedeutet, dass die nächtliche Dunkelheit besonders gut erhalten ist und Sternbeobachtung unter optimalen Bedingungen möglich macht. Diese Auszeichnung ist selten in dicht besiedelten Teilen Europas und macht das Gebiet zu einem wertvollen Ort für Astronomie-Interessierte.
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