Johanniskirche, Romanische Kirche in Flensburg, Deutschland
Die Johanniskirche ist eine einschiffige romanische Feldsteinkirche mit separatem Chor und einem barocken Turm von 1741. Später kamen größere gotische Fenster und eine Chorverlängerung aus Ziegeln hinzu. Die weiß getünchten Wände und das rote Ziegeldach stehen im Johannisviertel, dem Fischer- und Handwerkerviertel südlich des Hafens.
Der Bau begann 1128 und machte sie zur ältesten von drei erhaltenen Hauptkirchen in Flensburg. Sie entstand lange vor der eigentlichen Stadtgründung und dokumentiert damit die frühe religiöse Besiedlung der Region.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Johannes und zeigt im Inneren spätgotische Gewölbe mit Wandmalereien, die religiöse Szenen darstellen. Besucher können die kunstvolle Dekoration an Wänden und Decken bewundern, die das Innenleben der Kirche prägt.
Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste und Veranstaltungen wie Konzerte genutzt, daher sollten Besucher die aktuellen Öffnungszeiten überprüfen. Bei einem Besuch ist Rücksicht auf mögliche Zeremonien oder Veranstaltungen zu nehmen.
Der Sage nach rufen die Glocken „die Bauern und Brenner“. Das Kirchspiel liegt auf der Angelner Seite Flensburgs, wo die Bauern über Jahrhunderte beim nahen Hafermarkt Korn verkauften; mit den Brennern sind vor allem die Rumbrenner gemeint, auch die Brauerei liegt unweit. Die drei Glocken klingen in f', a' und c".
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