Grabkapelle, Neugotisches Mausoleum im Hardtwald, Karlsruhe, Deutschland
Die Grabkapelle ist ein Mausoleum im neugotischen Stil, das am Ende der Lärchenallee zwischen Bäumen steht und einen hohen Turm über seinem Schnittpunkt aufweist. Das Bauwerk zeigt kunstvolle Details wie Wasserspeier und Drachenfiguren, die seine Fassade schmücken.
Das Mausoleum entstand 1896 als Begräbnisstätte für Mitglieder der Großherzogslichen Familie Baden, darunter Großherzog Friedrich I. und Prinzessin Louise von Preußen. Nach der Zerstörung der protestantischen Stadtkirche Karlsruhes im Zweiten Weltkrieg wurden 1946 weitere königliche Überreste hierher überführt.
Die Kapelle trägt Merkmale der Gräber, die es Besuchern erlauben, eine Zeit zu sehen, als kunstvolle Steinmetzarbeiten und prächtige Grabdarstellungen zur fürstlichen Tradition gehörten. Die Kunstwerke im Inneren zeigen handwerkliche Fertigkeiten aus einer Epoche, in der Familie und Rang in Stein verewigt wurden.
Der Ort liegt inmitten des Hardtwaldes und ist über die Lärchenallee erreichbar, ein ruhiger Weg durch den Wald, der ohne große Anstrengung zu bewältigen ist. Besucher sollten beachten, dass das Gebäude zu bestimmten Jahreszeiten geöffnet ist und geführte Touren angeboten werden.
Die Sarkophage im Inneren wurden von dem Bildhauer Hermann Volz geschaffen, einem Künstler, dessen Arbeiten die Handwerkstradition des späten 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Seine Grabfiguren zeigen große Aufmerksamkeit für Details und sind Beispiele für die künstlerische Qualität jener Epoche.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.