Lutherkirche, Protestantische Kirche im Stadtteil Oststadt, Karlsruhe, Deutschland.
Die Lutherkirche ist ein Kirchengebäude im Stadtteil Oststadt und wurde zwischen 1905 und 1907 aus gelbem Sandstein der Pfalz errichtet. Der Bau zeigt neoromanische Merkmale an der Außenseite, während das Innere mit Jugendstilelementen gestaltet ist und einen 53 Meter hohen Turm hat.
Das Gebäude wurde 1905 gegründet, als der Grundstein in Gegenwart des Großherzogs Friedrich I. gelegt wurde, und entstand unter der Leitung der Architekten Curjel und Moser. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche später wieder aufgebaut und erhielt eine neue Orgel.
Die Lutherkirche trägt den Namen des Reformators Martin Luther und wird von der evangelischen Gemeinde als Ort der Versammlung und des Glaubens genutzt. Besucher können die Verbindung zwischen dem Namen und der protestantischen Tradition in der Architektur und Ausstattung des Raumes spüren.
Die Kirche ist während der Öffnungszeiten für Besucher zugänglich und kann für Gottesdienste und private Anlässe besucht werden. Vor dem Besuch empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten zu überprüfen und rücksichtsvoll gegenüber laufenden religiösen Veranstaltungen zu sein.
Ein besonderes Merkmal ist eine königliche Zugangsrampe, die zu einer dedizierten Loge führt, welche speziell für den direkten Eingang der großherzoglichen Familie gestaltet wurde. Diese architektonische Besonderheit zeigt die Verbindung zwischen Kirche und weltlicher Macht aus dieser Epoche.
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