Blocksberg, Mittelalterliche Burg in Ratekau, Deutschland.
Der Blocksberg, auch Pansdorfer Schanze genannt, ist ein denkmalgeschützter Ringwall aus Erde bei Pansdorf in der Gemeinde Ratekau. Der ungleichmäßige Ring misst etwa 110 bis 120 Meter im Durchmesser und ist 5 bis 8 Meter hoch; zur umgebenden Niederung fällt er bis zu 20 Meter ab. Es handelt sich um eine wendische Burganlage des 8. und 9. Jahrhunderts, nicht um eine Steinburg.
Der Blocksberg ist ein slawischer Ringwall des 8. und 9. Jahrhunderts auf dem befestigten Nordteil eines Geestrückens. Geschützt wurde die Anlage im Westen von der Schwartau, im Norden von einem tiefen Bachtal und im Osten von sumpfigem Gelände; im Süden trennten ein Graben und ein Wall sie vom übrigen Geestrücken. Eine mögliche Vorburg, Ohlborg genannt, lag auf einem Höhenrücken südlich davon.
Der Name Blocksberg ist eine spätere deutsche Bezeichnung; örtlich heißt die Anlage auch Pansdorfer Schanze, und der bewaldete Höhenrücken unmittelbar südlich trägt den Namen Ohlborg, wo möglicherweise eine Vorburg lag. Der Wall ist eine ringförmige Erdumwallung des 8. und 9. Jahrhunderts, keine Steinburg; Besucher sehen daher grasbewachsene Wälle und Gräben statt Mauerwerk.
Der Wall liegt auf dem befestigten Nordteil eines Geestrückens, umschlossen von der Schwartau im Westen, einem tiefen Bachtal im Norden und sumpfigem Gelände im Osten; im Süden trennen Graben und Wall ihn vom übrigen Rücken. Der Zugang erfolgt von Pansdorf aus; an den Hängen, die bis zu 20 Meter in die Niederung abfallen, ist der Boden uneben.
An dem Ort sind noch heute alte Ringwalle sichtbar, die das ursprungliche Befestigungssystem zeigen und zum Spaziergang entlang der alten Verteidigungslinie einladen. Diese kreisförmigen Strukturen geben Besuchern einen direkten Eindruck davon, wie das Gelande einst geschutzt war.
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