Fernmeldeturm Kiel, Fernmeldeturm in Kiel, Deutschland.
Der Kieler Sendeturm ist eine 230 Meter hohe Betonkonstruktion mit einer ausgeprägten Betriebsplattform, die sich in 108 Metern Höhe befindet und einen Durchmesser von 40 Metern hat. Die Basis verjüngt sich kegelförmig mit einem Durchmesser von 31 Metern und ermöglicht durch tiefe Verankerung eine sichere Standfestigkeit auch bei extremeren Wetterbedingungen.
Der Turm wurde zwischen 1973 und 1975 nach Entwürfen von Gerhard Kreisel und Günter H. Müller errichtet und ersetzte damit einen älteren Sendeturm aus dem Jahr 1956, der nur 54 Meter hoch war. Dieses Bauprojekt war Teil einer umfasseren Modernisierung der Rundfunkinfrastruktur in Schleswig-Holstein.
Der Turm prägt seit Jahrzehnten das Bild der Kieler Skyline und ist für viele Einwohner ein vertrauter Orientierungspunkt im Stadtbild. Menschen nutzen ihn oft als Referenz, um sich in der Stadt zurechtzufinden und Richtungen anzugeben.
Der Turm ist von außen gut sichtbar und kann von verschiedenen Orten in der Stadt aus beobachtet werden, besonders bei klarem Wetter. Besucher sollten beachten, dass der Zugang zum Inneren normalerweise nicht möglich ist, da es sich um eine aktive Sendeanlage mit Sicherheitsbeschränkungen handelt.
Der Entwurf des Turms beeinflusste später ähnliche Sendeanlagen in anderen norddeutschen Städten wie Bremen, Münster und Cuxhaven. Die innovative Konstruktion mit ihrer kegelförmigen Basis erwies sich als so erfolgreich, dass Varianten dieses Designs an anderen Standorten übernommen wurden.
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