Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum, Freilichtmuseum für Mühlen in Gifhorn, Deutschland
Das Internationale Wind- und Wassermühlen-Museum ist ein Freilichtmuseum in Gifhorn mit 16 voll funktionsfähigen Mühlen aus 12 Ländern, verteilt auf einem 16 Hektar großen Gelände. Zusätzlich gibt es in einer Halle etwa 50 Miniaturmodelle von Mühlen aus aller Welt zu sehen.
Das Museum wurde 1980 gegründet, als der Sammler Horst Wrobel seine private Sammlung aus Suhlendorf in eine öffentliche Einrichtung mit Unterstützung des Landkreises umwandelte. Die Sammlung wuchs seitdem kontinuierlich und zieht heute Menschen an, die sich für historische Mühlen und traditionelle Handwerk interessieren.
Der seit 2023 eintrittsfrei zugängliche Dorfplatz gruppiert drei Fachwerkhäuser: das Müllerhaus von 1983, das Brothaus von 1985 mit zwei holzgefeuerten Steinbacköfen, in denen Brot und Kuchen gebacken und verkauft werden, und das Trachtenhaus von 1990 mit alter Backstube. Ein rund 30 Meter hoher Pfahl, der Internationale Mühlenbaum, trägt die Länderwappen aller durch eine Mühle vertretenen Länder.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Mühlen über das gesamte Areal verteilt sind und viel Zeit zum Besichtigen benötigen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und bei schlechtem Wetter mit Regen rechnen, da es sich um ein Freilichtmuseum handelt.
Der rund 30 Meter hohe „Internationale Mühlenbaum“ auf dem Dorfplatz trägt die Länderwappen aller durch eine Mühle vertretenen Staaten sowie Holzschnitzereien mit Müllereimotiven. Seit 2023 ist der Dorfplatz mit seinen drei Fachwerkhäusern ohne Eintritt zugänglich.
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