Prinz-Carl-Palais, Stadtpalais in der Altstadt, München, Deutschland
Das Prinz-Carl-Palais ist ein Stadtpalast in der Münchener Altstadt mit neoklassizistischen Formen und symmetrischem Aufbau. Die Fassade wird durch ionische Pilaster und ein zentrales Portikus geprägt, während das Gebäude als offizielle Residenz des Bayerischen Ministerpräsidenten genutzt wird.
Das Gebäude entstand zwischen 1804 und 1806 für den französischen Abbé Pierre de Salabert. Nach dessen Abreise übernahm es Prinz Carl, Bruder des Königs Ludwig I., der dem Palast seinen Namen gab.
Der Palast wurde nach Prinz Carl benannt, dem Bruder von König Ludwig I., dessen Familie dort lebte und den Ort prägte. Die Räume zeigen noch heute die Eleganz der Residenzkultur des frühen 19. Jahrhunderts.
Der Palast befindet sich zentral in der Altstadt und ist von außen leicht zu erkennen, auch wenn er nicht immer öffentlich zugänglich ist. Besucher sollten vorher überprüfen, ob spezielle Termine oder Führungen verfügbar sind, da das Gebäude hauptsächlich als offizielle Residenz dient.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Palast kurzzeitig zur österreichisch-ungarischen Botschaft umgewandelt und spielte eine wichtige Rolle in der diplomatischen Geschichte. Diese Funktion zeigte, wie eng die Bayern und Österreicher verbunden waren.
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